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Zeitgenössische Kunst in der aktuellen Sonderausstellung

27.02.2026 – 04.10.2026

Zeitgenössische Kunstwerke in der Sonderausstellung «En Guete! Facetten unserer Esskultur»

Zeitgenössische Kunst in der aktuellen Sonderausstellung
Datum 27.02.2026 – 04.10.2026
Öffnungszeiten

Samstag / Sonntag 14 - 17 Uhr
Ausstellung geschlossen: 4./5.4., 18.4.-3.5., 11.7-9.8.

Eintritt frei
Info

Zeitgenössische Kunstschaffende eröffnen mit ihren Werken spannende künstlerische Perspektiven auf die Schweizer Esskultur

Micha Aregger

Micha Aregger (*1976) lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Beinwil am See.
Im Zentrum seines Schaffens steht die intensive Auseinandersetzung mit natürlich gewachsenen Strukturen, biologischen Formen und den ihnen zugrunde liegenden Wachstumsprinzipien. Durch die visuelle und gedankliche Analyse von Naturphänomenen sowie mathematischen Gesetzmässigkeiten entwickelt er komplexe, biomorphe Plastiken, in denen die verborgene Ordnung und Schönheit der Natur sichtbar wird. Seine Werke entfalten ein Spannungsfeld zwischen künstlichen Materialien, ungewöhnlicher Farbgebung und organischer Anmutung.

Objekt "Succus", unten links


Katharina Lütscher

Die Fotografin Katharina Lütscher lebt und arbeitet in Zürich. Ein zentrales Thema ihrer künstlerischen Praxis sind Stillleben, in denen sie Esswaren und Objekte der Nahrungskultur inszeniert. Im Fokus stehen dabei die individuelle Schönheit und „die Saftigkeit", die Fülle von Düften und Farben. Die Künstlerin reflektiert über Wahrnehmung, Genuss und den gegenwärtigen Umgang mit Nahrung. Ihre Arbeiten verknüpfen künstlerische Bildsprache mit einem kulturellen Blick auf Essen als sinnliches, gesellschaftliches und ästhetisches Phänomen.


Leuchtbild "Les Reves Sucres", Titelbild oben (Ausschnitt)
Video "Schwabbelpudding", unten Mitte


Madame Tricot

Madame Tricot ist in Paris in einer Designer-Familie aufgewachsen. Hin und hergerissen zwischen Kunst und Naturwissenschaft studierte sie Medizin und besuchte parallel dazu die Ecole du Louvre, um Kunstgeschichte zu lernen. Madame Tricot ist eine Grenzgängerin, die versucht, Rahmen unkonventionell zu erweitern. Sie liebt Humor und Kitsch, das Makabre, Abgründige und Zweideutige. Ihre Strickfähigkeit hat sie sich autodidaktisch beigebracht und konzentriert sich seit 2012 auf 3D-Objekte.

Werk "Cheese", unten rechts, Foto: Daniel Ammann